Doku-Tipp: Schmutzige Kriege von Jeremy Scahill

Am Freitag, dem 29. November, zur allerbesten Sendezeit um 0:00 Uhr, also genau dann, wenn die halbe Nation gebannt vor den Fernsehern sitzt, zeigte die ARD eine beeindruckende Dokumentation. „Dirty Wars“, bzw „Schmutzige Kriege“ wie der synchronisierte Titel lautete, basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jeremy Scahill, der sich bereits 2008 mit einer Arbeit zur Privatarmee Blackwater einen Namen im investigativen Journalismus machte.

Der Film beleuchtet die geheimen Operationen der US-Spezialeinheit Joint Special Operations Command (kurz JSOC). Prekär dabei ist, die Einheit untersteht direkt dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der Autor bereist unter anderem Afghanistan und den Jemen, spricht mit Hinterbliebenen von Opfern der nächtlichen Angriffe durch US-Soldaten. Er interviewt Ex-JSOC Soldaten und untersucht auch die Rolle des Terroristen Anwar al-Awlaki. Als US-Bürger wurde ihm eine besondere Rolle zu Teil, in einem Krieg, welcher in Ländern stattfindet, denen man keinen Krieg erklärt.

Die Doku ist ein weiteres Argument gegen Big-Government und die Ausweitung von Macht und schafft hoffentlich mehr Bewusstsein für Nicht-Interventionismus und Frieden.

 

auf Youtube hier zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=6lcwfk07Y78

 

 

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